Rechtsschutz.net - Rechtsschutzversicherung

Die Rechtschutzversicherung ist keine Pflichtversicherung, gehört aber neben der Haftpflicht- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Grundversicherungen. Sie zählt zu den sogenannten Individualversicherungen, da sie freiwillig von Personen und Firmen im privatrechtlichen Rahmen abgeschlossen wird.

  • Keine Angst vor dem Rechtsstreit
  • Kommt für Strafkautionen auf
  • übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten

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Im Fall der Rechtschutzversicherung trägt der Versicherer für Sie als Versicherten im Streitfall das Prozesskostenrisiko und übernimmt dabei für Sie u. a. die Anwalts- sowie Gerichtskosten. Sie können damit Ihr eigenes Recht finanziell unabhängig durchsetzen. Der Versicherer ermöglicht Ihnen die Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen als Versicherungsnehmer oder Versicherter im vereinbarten Umfang, um auch gegen finanzstarke Prozessgegner zu bestehen. Alternativ kann es besonders teuer werden, wenn Sie zur Durchsetzung Ihres Rechts mehrere gerichtliche Instanzen durchschreiten müssen. Denn wer Recht hat, bekommt dies nicht automatisch bei einem Unrecht oder im Schadensfall zugesprochen.

Die Rechtschutzversicherer unterscheiden zuerst einmal zwischen selbstständigen und nicht selbstständigen Versicherungsnehmer. Im Anschluss können Sie Ihr individuelles maßgeschneidertes Rechtschutzversicherungspaket durch die Buchung von einzelnen Rechtschutzbausteinen, die je nach Versicherer verschiedene Risiken absichern, für Ihren individuellen Bedarf zusammenstellen. Zu diesen Risikobereichen gehört u. a. der Verkehrs-, Privat-, Arbeits-, Steuer-, Verwaltungs- und der Gebäude-, Wohnungs- sowie Grundstücks-Rechtsschutz. über die standardisierten Rechtschutzversicherungen hinausgehenden individuellen Rechtschutzabsicherungen sind bei dem jeweiligen Versicherer explizit anzufragen.

Beachten Sie, dass je nach Versicherer nach Abschluss einer Rechtschutzversicherung eine Wartefrist beginnt, in der keine Kosten eines Rechtstreites von dem Versicherer übernommen werden. In der Regel beträgt diese Frist drei Monate, d. h. um im Schadensfall abgesichert zu sein, sollten Sie mit dem Abschluss einer Rechtschutzversicherung nicht warten, bis ein Schadensfall ansteht. Darüber hinaus können die versicherten Leistungen wie die Höhe der Deckungssummen im Schadensfall (mind. 300.000 EUR) oder der Anwalts- und Gerichtskosten (Strafkautionen mind. 100.000 EUR) sowie der versicherte Personenkreis variieren. Die Kombination aller von Ihnen abgeschlossenen Rechtschutzversicherungen ergibt den für Sie jeweiligen Leistungsumfang. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Sie alle möglichen Arten der Rechtschutzversicherungen abschließen müssen, um rundum richtig versichert zu sein. Legen Sie vor dem Abschluss einer Rechtschutzversicherung fest, was versichert werden soll und lesen Sie gegebenenfalls in den Allgemeinen Rechtsschutz-Versicherungsbedingungen (ARB) des Versicherers den genauen Leistungsumfang der abzuschließenden Rechtschutzversicherung nach, denn manche Versicherer haben Leistungsausschlüsse, deren Risiken dann nicht mit versichert sind.

Um die Kosten für Sie für eine Rechtschutzversicherung relativ gering zu halten, kann eine Selbstbeteiligung bei Eintritt eines Schadenfalls vereinbart werden. Ohne eine Selbstbeteiligung pro Schadensfall ist ein Beitragsaufschlag an den Versicherer gängig.

Im Bedarfsfall sind Sie europaweit versichert. Darüber hinausgehende weltweite Absicherung ist individuell mit dem Versicherer vor dem Versicherungsabschluss zu klären.