Wann tritt der Versicherungsschutz ein?

Wann Ihr Versicherungsschutz eintritt, kann an den Umständen festgemacht werden, die nicht vorliegen dürfen, dass Ihnen Ihr Versicherer diesen verwehren kann. Dazu gehört die Wartezeit, die Beitragszahlung und die Schadensfälle, die nicht erst nach Vertragsabschluss eintreten.

So haben Sie eventuell beim Abschluss Ihrer Rechtschutzversicherung eine Wartezeit vereinbart. Diese beträgt in der Regel zwischen drei und sechs Monaten. Beachten Sie bitte, das während dieser Wartezeit für eventuelle Schadensfälle kein Versicherungsschutz durch Ihren Versicherer besteht. In diesen auftretenden Schadensfällen müssen Sie selbst die Kosten übernehmen, wenn Sie es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.
Sollte die Wartezeit aber bei Ihnen bereits verstrichen sein oder bei Ihnen wurde nach einem Anbieterwechsel die Wartezeit des neuen Vertrages mit der Laufzeit des alten Vertrages verrechnet, so fällt eine weitere wichtige Hürde für einen ausbleibenden Versicherungsschutz.

Darüber hinaus greift der Versicherungsschutz auch nicht, wenn die Zahlung des Versicherungsbeitrages nicht spätestens zwei Wochen nach Rechnungsstellung gezahlt wurde. Mit der späteren Zahlung verschiebt sich auch der Beginn Ihrer Rechtschutzversicherung auf diesen Termin. Dabei kann dieser Termin nicht vor dem im Vertrag vereinbarten Termin zum Beginn Ihrer Rechtschutzversicherung liegen.

Was auch nicht versichert sind, sind die Schadensfälle, deren Ursache und Risiko sich bereits vor dem Abschluss des Versicherungsvertrages begründeten.