Wie lange läuft die Rechtsschutzversicherung?

Die Dauer einer Rechtsschutzversicherung richtet sich nach der im Versicherungsschein angegebenen Zeit und wird in der Regel mindestens für ein Jahr abgeschlossen. Durch die Verlängerung des Versicherungszeitraumes beispielsweise auf fünf Jahre erhalten die Versicherungsnehmer einen Beitragsrabatt. Sie sind dann auch für diesen Versicherungszeitraum an die Versicherung gebunden und können vor dem Ablauf dieses Zeitraumes nicht einfach kündigen.

Geht bei ein- oder mehrjähriger Vertragslaufzeit dem Vertragspartner nicht drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Versicherungszeitraumes eine Kündigung zu, verlängert sich der Vertrag („stillschweigend“) um ein weiteres Jahr.
Beträgt die Vertragsdauer allerdings weniger als ein Jahr, so endet der Vertrag meist ohne, dass es einer separaten Kündigung bedarf.

Darüber hinaus kann der Versicherungsnehmer den bestehenden Vertrag sowohl bei einer Beitragserhöhung als auch nach einem Rechtschutzfall innerhalb eines Jahres vorzeitig kündigen. Der Fall der vorzeitigen Kündigung liegt vor, wenn der Versicherer den Rechtschutz ablehnt, obwohl dieser zur Leistung verpflichtet ist. Verwehrt er den Anspruch des Versicherungsnehmers, so hat er dann auch nur Anspruch auf den Teil des Beitrages, der dem versicherten Zeitraum entspricht.

Es ist zu empfehlen, das Sie bei der Laufzeit Ihrer Rechtschutzversicherung nicht mehr als ein Jahr abschließen. So wahren Sie sich die Möglichkeit, nach Ablauf dieser Versicherungszeit zu einem besseren Angebot wechseln zu können.